Marburg: CDU und SPD für, Polizei und Ordnungsamt gegen Videoüberwachung im Umfeld der Uni-Mensa

datenschutzrheinmain/ Oktober 12, 2017/ alle Beiträge, Videoüberwachung, Videoüberwachung in der Region/ 0Kommentare

Wiederholt berichteten wir über Lokalpolitiker der CDU/CSU und der SPD, die Videoüberwachung in ihrer Stadt forderten und von der Polizei ausgebremst wurden (z. B. in Bielefeld, Krefeld, Mülheim/Ruhr, München, Münster, und Nürnberg). Jetzt ereilte dieses Schicksal Lokalpolitiker der genannten Parteien in Marburg. Dort ereignete sich im Umfeld der Uni-Mensa vor wenigen Tagen eine Schlägerei mit 40 Beteiligten.   

Reflexartig kam aus der CDU die Aussage„Das Kleinreden der existierenden Probleme muss endlich aufhören…  Wenigstens über temporäre Videoüberwachung an sensiblen Bereichen der Stadt wird man jetzt nachdenken müssen…“ Vergessen hat Jens Seipp, lt. Bewertung der Oberhessischen Presse, „Sicherheitspolitiker“der CDU, dass in der Sitzung des zuständigen Ortsbeirats Weidenhausen am 19.09.2017 die Leiterin des Ordnungsamtes der Stadt Marburg und ein Vertreter der Polizeidirektion Marburg die „Videoüberwachungs-Forderungen, die zuletzt der Weidenhäuser Ortsvorsteher Wolfgang Grundmann (SPD) mit dem Hinweis auf den Erlenring als Kriminalitätsschwerpunkt“  erhoben hatte, zurückwiesen. In der Anhörung im Ortsbeirat erklärte der Vertreter der Polizei lt.  Oberhessischer Presse: Die Lage dort ist unter Kontrolle. Er verwies während der Gremiumssitzung „auf Unterschiede zwischen empfundenem Sicher­heitsgefühl und objektiver ­Sicherheit.“

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