Bravo! Es gibt noch Polizeibeamte, die nicht jede Forderung nach Ausbau von Videoüberwachung unbesehen unterstützen

datenschutzrheinmain/ November 2, 2016/ alle Beiträge, Videoüberwachung, Videoüberwachung in der Region/ 0Kommentare

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte am 01.11.2016 einen Beitrag unter der Überschrift Kameras nicht nötig – Polizei sieht… keinen Schwerpunkt der Kriminalität Darin wird der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion München-Altstadt zitiert, der eine entsprechende Forderung von Stadtteilpolitikern „mit einem klaren Nein beantwortet“.  Die Süddeutsche zitiert den Beamten wie folgt: „Die Statistik ergebe keinerlei Hinweise, dass es… gefährlicher geworden sei… Die Zahl der Delikte sei sogar zurückgegangen. Man wisse, dass das Betteln ein Problem sei: ‚Wir passen auf und es sind auch vermehrt Streifen unterwegs.‘ Eine Videoüberwachung, wie sie etwa am Hauptbahnhof, am Stachus oder am Sendlinger-Tor-Platz vorhanden ist, sei kein ‚Allheilmittel‘. Man könne diese Art der Überwachung auch nicht ‚inflationär‘ einsetzen. Zu bedenken sei, dass in Großstädten Bettler nichts Ungewöhnliches im Straßenbild seien. München bilde da keine Ausnahme…“

Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill und der Frankfurter Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) sind gut beraten, ähnlich besonnen zu reagieren und ihre Pläne zum Ausbau der Videoüberwachung in der Frankfurter Innenstadt zu überprüfen.

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