datenschutzrheinmain/ September 28, 2015/ alle Beiträge, Pressemitteilung, Videoüberwachung in der Region/ 2Kommentare

IMG_f FR-2015.09.28 0001Unter dieser Überschrift berichtet Thomas Stillbauer, Lokalredakteur der Frankfurter Rundschau, über einen Spaziergang durch Frankfurts überwachte Mitte am 26.09.2015.

Die Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main führt in unregelmäßigen Abständen, zwei- bis viermal im Jahr, Spaziergänge zum Thema Videoüberwachung in der Frankfurter Innenstadt durch. Auf der Strecke von der Konstablerwache über Zeil, Hauptwache und Goethestraße zum Opernplatz sind mehr als 100 Videokameras zu besichtigen, die zu großen Teilen geltendem Recht widersprechen. Während der Führung werden Rechtsgrundlagen der Videoüberwachung und technische Einzelheiten der Kameras erläutert. Auch Möglichkeiten der Gegenwehr gegen illegae Videoüberwachung werden an Beispielen auf der Wegstrecke (Juweliergeschäfte, Alte Oper) erläutert.

Auf Anfrage interessierter Gruppen / Personen ist die Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main bereit, Führungen zu veranstalten. Einzige Bedingung: Eine Mindestteilnehmerzahl von sechs Personen. Anfragen richten Sie bitte an kontakt[at]ddrm.de.

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2 Kommentare

  1. Ich frage mich immer wieder, wer über soviel Zeit und Muse verfügt, um sich über Videokameras aufzuregen?!

    Der Restaurant- oder Firmeninhaber von nebenan interessiert sich sicher brennend dafür, wann Lieschen Müller aus der Musterstraße an seinem Gebäude vorbeigeht und sitzt daher 7/24 vor dem Überwachungsmonitor!

    Filmt mir mein Nachbar auf’s Grundstück, mag das nachvollziehbar und gerechtfertigt sein, aber auf öffentlichen Plätzen/Straßen, in Stadien, auf Bahnhöfen – da müssten m.E. NOCH MEHR Kameras sein!

    Oder schützen mich die Datenschützer RheinMain vor Vandalismus, Diebstahl und Überfallen?!

  2. Zu der Kritik an dem Umgang von Videokameras in öffentlichen Bereichen nachfolgend eine Bemerkung hierzu.
    Ich kenne keine einzige Videokamera die vor Vandalismus, Diebstahl und Überfallen schützt.!
    Eine Videokamera kann dies überhaupt nicht leisten.
    Es gibt unzählige Beispiele die belegen, dass trotzt laufender Videokamera es zu Vandalismus, Diebstahl und Überfallen kommt oder in einem Fall ein Rentner zu Tode geprügelt worden ist. Auch das zuständige Sicherheitspersonal hat hier nicht eingegriffen.
    Auch bei Raubüberfällen läßt sich vielfach belegen, dass diese geschehen obwohl eine Videokamera installiert wurde.
    Paul

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