Elektronische Patientenakte: „Entweder alles ist zu sehen oder nichts“ – ein Interview mit Dr. Bernhard Scheffold von Patientenrechte und Datenschutz e. V.

WS/ Juli 22, 2020/ alle Beiträge, Telematik-Infrastruktur/ 0Kommentare

Dr. Bernhard Scheffold, Physiker und Informatiker, ist einer der Vorsitzenden des Vereins Patientenrechte und Datenschutz e. V.. Mit der Fragestellung Was kommt auf Patienten zu, wenn die Anfang Juli vom Bundestag gesetzlich beschlossene elektronische Gesundheitsakte ab 2021 für alle zur Verfügung stehen soll? beginnt ein Interview, in dem verschiedene Aspekte der gesetzlichen Neuregelungen besprochen werden.

Auf die Feststellung „Spahn betonte, die E-Akte erspare ‚lästigen Papierkram‘“ erwidert Dr. Scheffold: Besser wäre es, den Patienten zu überlassen, ob sie das als Erleichterung wahrnehmen. Ich selber würde lieber meine Unterlagen mitbringen oder den Arzt bitten, sie gegebenenfalls bei einem Kollegen anzufordern, statt zum »gläsernen Patienten« zu werden.“

Quelle: junge Welt vom 16.07.2020

Das Interview mit Dr. Bernhard Scheffold ist hier im Wortlaut nachlesbar. In einem weiteren Beitrag in der jungen Welt vom 17.07.2020 (Daten auf Rezept) wird die Thematik weiter vertieft.


Dr. Bernhard Scheffold ist auch Mitglied der Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main.

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