Wie verändert KI-gestützte Videoüberwachung den öffentlichen Raum – und für wen wird die Stadt dadurch sicherer oder unsicherer?

Datenschutzrheinmain/ Juni 8, 2026/ alle Beiträge, Polizei und Geheimdienste (BRD), Veranstaltungen / Termine, Videoüberwachung, Videoüberwachung in der Region/ 0Kommentare

Diese Frage steht im Mittelpunkt des Kiosk der Solidarität, der am Freitag den 12.06.2026 von 13.00 –19.00 Uhr im sogenannten „Niddasack“ (im öffentlichen Raum vor der Niddastraße 64) im Bahnhofsviertel Frankfurt stattfindet. In diesem Rahmen bietet die Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main erneut eine Führung zum Thema polizeiliche Videoüberwachung im Bahnhofsviertel an. Beginnen wird die Führung um 15.00 Uhr, Treffpunkt ist der Kiosk der Solidarität.

Im Frankfurter Bahnhofsviertel wird seit einem Jahr von der hessischen Polizei der Einsatz von (KI-)Videoüberwachung getestet. Gemeinsam mit Nachbar*innen, Initiativen und Studierenden
der TU Berlin will die Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main damit einen Beitrag leisten für eine kritische Auseinandersetzung über Überwachung, Kontrolle und dem Recht auf Stadt.

Der Kiosk der Solidarität verbindet einen Stadtspaziergang, öffentliche Diskussion, Mapping, Film-Screenings und einen offenen Info-Kiosk. Im Mittelpunkt stehen Perspektiven von Menschen, die das Viertel besonders intensiv nutzen und von der Überwachung am stärksten betroffen sind – darunter migrantische Communities, Drogenkonsument*innen, Wohnungslose und Sexarbeiter*innen. Mit kollektivem Mapping, mehrsprachigen Materialien und Gesprächen im öffentlichen Raum soll Wissen niedrigschwellig zugänglich gemacht und Austausch ermöglicht werden, um eine Debatte über KI-Überwachung und informationelle
Selbstbestimmung anzustoßen.

Beteiligte Initiativen sind u.a. Wohnungslosenstiftung, Migrant Support Network, Förderverein Roma e.V. Der Einladungsflyer der Veranstalter*innen ist hier zu finden.

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