datenschutzrheinmain/ Mai 30, 2017/ alle Beiträge, staatliche Überwachung / Vorratsdatenspeicherung, Veranstaltungen / Termine/ 0Kommentare

Seit der Präsidentschaftswahl in den USA hat sich auch hierzulande die Diskussion über Social-Bots, Fake-News, Trolle und Hate-Speech verstärkt. Gerade angesichts der Bundestagswahl stellt sich die Frage, wie sie sich auf den Qualitätsjournalismus, auf Meinungsbildung und Wahlentscheidungen auswirken.

Bots sind Accounts, die auf digitalen Plattformen wie Twitter oder Facebook mit Hilfe einer automatisierten Software Aufgaben übernehmen, Informationen oder Meinungen verbreiten. In der Regel sind sie schwer zu erkennen.
  • Was bedeutet dies für die tägliche Arbeit von Journalistinnen und Journalisten?
  • Was gibt es bei der Recherche zu beachten und welche Fallstricke können vermieden werden?
Bundesjustizminister Heiko Maas hat einen Gesetzentwurf für ein sog.
Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ vorgelegt.
  • Aber benötigen wir „Wahrheitsermittler“ in den Sozialen Medien?
  • Und wer soll das sein?
  • Brauchen wir gar ein „Wahrheitsministerium“ wie in George Orwells Roman „1984“?
  • Welche Folgen haben solche Instrumente privatwirtschaftlicher oder staatlicher Überwachung für den Datenschutz und die informationelle Selbstbestimmung von Journalistinnen und Journalisten und die Nutzer Sozialer Medien?
Über diese und weitere Fragen informieren und diskutieren:
  • Padeluun (Netzaktivist und Vorsitzender des Datenschutzvereins Digitalcourage e.V.)und
  • Jan Eggers (Redakteur, hr-Multimedia)

am Dienstag, 20.06.2017 um 18.00 Uhr im DGB-Haus Frankfurt, Wilhelm Leuschner Str. 69-77, Raum 4. Moderation: Uli Breuer (dieDatenschützer Rhein Main)

Eine Veranstaltung von ver.di Fachgruppe Medien Hessen und dieDatenschützer Rhein Main. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung bitten die Veranstalter um Anmeldungen an: anja.willmann [at] verdi.de.

 

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