datenschutzrheinmain/ August 12, 2018/ alle Beiträge, Videoüberwachung/ 0Kommentare

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat in einer Stellungnahme vom 10.08.2018 gefordert, “den Einsatz von Bodycams auch für Kundenbetreuer im Nahverkehr (KiN) zu erproben.” In der Stellungnahme wird mitgeteilt: “In Abstimmung mit unseren Betriebsräten haben wir dem DB-Konzern vorgeschlagen, einen Pilotversuch bei DB Regio NRW zu starten. Dort ist die Zahl der Übergriffe besonders hoch.  Bei erfolgreichem Ausgang des Pilotversuchs sollte der Einsatz von Bodycams auf andere Unternehmen ausgeweitet werden…”

Damit setzt sich ein Trend fort, mit Videoüberwachungskameras nicht nur Polizist*innen, sondern auch Beschäftigte privater Sicherheitsunternehmen und weitere Beschäftigtengruppen auszustatten.

Wie umfangreich der Einsatz von Videoüberwachung im Konzern Deutsche Bahn bereits ist, macht eine Information auf der Homepage der DB deutlich: “Sicherheitskräfte der DB tragen künftig in ganz Deutschland Bodycams bei ihren Einsätzen auf großen Bahnhöfen und im Umfeld von Sport- und Großveranstaltungen… Die Bodycams ergänzen die Videotechnik in Bahnhöfen und Zügen. Bis Ende 2017 wird die DB rund 7.000 Videokameras auf rund 1.000 Bahnhöfen der DB betreiben, 20 Prozent mehr als 2016. Etwa 28.000 Kameras sind in Zügen des Regional- und S-Bahnverkehrs installiert…”

Und jetzt auch noch Kameras für die Kundenbetreuer*innen in Nahverkehrszügen? Welches “mehr an Sicherheit” verspricht sich die EVG davon?

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